Energiewende

Deutschland braucht Strom! Denn obwohl man uns täglich sagt, dass wir Strom sparen müssen, so lässt sich eben nicht jeder Strombedarf weg reduzieren. Und da nun alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, wird der Strom in Zukunft einerseits von ausländischen Atomkraftwerken produziert und andererseits in Deutschland durch Windkraftwerke hergestellt.

Energie aus Wind
Doch wie funktionieren diese Windkraftwerke eigentlich? Das Grundprinzip ist einfach. Der Wind bringt die großen Blätter in Bewegung. Durch die dadurch entstehende, kreisende Bewegung wird ein Motor angetrieben. Diese Bewegungsenergie wird nun in Strom umgewandelt. Allerdings ist man hierbei immer auf die Natur angewiesen. Denn wenn es keinen Wind gibt, kann auch kein Strom erzeugt werden. Wird also gerade kein Strom gebraucht, aber er wird produziert, dann verpufft er. Wird er hingegen benötigt, aber es gibt keinen Wind, muss der Strom alternativ besorgt werden.

Problem Energiespeicherung
Teilweise gibt es schon Experimente mit einem so genannten Massenspeicher. Mit großen Batterien wird Strom kurzzeitig zwischengespeichert. Eine weitere Lösung, die in Deutschland allerdings nicht praktikabel ist, entsteht durch das Befüllen von Staudämmen. Pumpt man Wasser durch die überschüssige Energie in einen See und lässt es bei einem Energiemangel wieder runter laufen, hat man von der Grundtechnik ein Wasserkraftwerk. Je nach Ströhmung ähnelt es allerdings auch einem Gezeitenkraftwerk.

Fazit:
Egal wie günstig Windkraftwerke sein mögen – sie können den Markt immer nur ergänzen aber nie vollständig ersetzen. Viel zu groß wäre die Abhängigkeit für die Industrie und zu groß die Unsicherheit vor Stromausfällen. Für große Reservesysteme müssten Stromkonzerne allerdings erst einmal viel Geld investieren. Geld, welches die Konzerne angesichts knapper Kassen selber nicht haben.

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